Aktivkohle für Glukose-, Milchzucker- und Gelatinebehandlung

Bei der Behandlung von Glukose bzw. Stärkelösungen sind neben unerwünschten Farbstoffen häufig auch höher molekulare Verbindungen zu entfernen, die beim Herstellungsprozess entstehen. Stoffe wie Hydroxymethylfuran (HMF) führen zu unerwünschter Nachfärbung der Lösung und müssen entfernt werden.

Bei der eingesetzten Aktivkohle wird je nach Schwerpunkt der Anwendung mit chemisch aktivierten Aktivkohlen (Entfärbung) oder mit Wasserdampfaktivierten Aktivkohlen (HMF-Entfernung) gearbeitet. Die Aktivkohlen weisen einen sauren pH-Wert auf, der den pH-Wert der zu behandelnden Lösungen nicht beeinflusst.

Häufig setzt man zur Behandlung von Stärke bzw. Glukoselösungen körnige Aktivkohlen in einem Festbettverfahren ein. Vorteil dieser Arbeitsweise ist ein kontinuierlicher Prozess, der zudem die Möglichkeit umweltfreundlicher Reaktivierung der Aktivkohle bietet.

Empfohlene Aktivkohlesorten:
Carbopal Gn-A II (pulverförmig)
Carbopal Gn-P (pulverförmig)
Carbopal MB 4 S (pulverförmig)

Epibon Y 12 x 40 spezial (körnig)
Epibon X 12 x 40 spezial (körnig)
Hydraffin CC 12 x 40 (körnig)

Alle genannten Aktivkohlesorten sind für den Einsatz in der Lebensmittelindustrie geeignet und entsprechend den Anforderungen des Food Chemical Codex (FCC), der Zusatzstoffverkehrsverordnung (ZStVO).
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